Montag, 6. November 2017

es fehlt hierfür ein Wort





bleibt alles anders.
anders kann ich's nicht mehr beschreiben.
ich suche, verzweifelt such ich...
nach Antworten, nach Fragen.
nach dem Weg...
ich verliere zusehends den Bezug zur Realität.
meine ganz eigene Diagnose, bzw. Feststellung, bzw., mein Empfinden der Stand der Dinge.

Wenn schon die, die helfen soll(t)en, nicht mehr weiter wissen und, mir das Gefühl der Hoffnungslosigkeit vermitteln bzw. verstärken, ja dann, was soll dann noch kommen?
wie soll sich je etwas ändern, so?

ich weiss es nicht.
nicht mehr.
gar nichts.

zum Aufgeben zu schwach, zum Weitermachen, fehlt die Orientierung.
was bleibt dann noch?
es ist nicht einmal mehr 'Aushalten', wie es schon, seit ich zurück denken kann, meine Strategie ist.
nein, es ist nur noch Warten, auf den Moment, an dem ich loslassen kann...

ich will weiss Gott nicht gehen, mein Leben beenden.
ich weiss nur nicht mehr, wohin es noch führen soll.
ich sehe keinen Sinn mehr, in allem.

ich halte nach wie vor an meinem Glauben fest und, ja, ich weiss, es ist niemals "in seinem Sinne", es wäre geradezu Mord, wenn auch "nur", an sich selbst.
aber auch 'von oben', emofanhe ich nichts mehr.
oder spüre es nicht mehr.
so oder so, es verstärkt nunmehr das Gefühl, hier keinen Platz zu finden.
keinen Sinn mehr, im Leben zu sehen.

ich sage es ja schon lange, ich gehöre zu den wenigen(?) Menschen, die den "Ansprung" verpasst haben.
die eigentlich, schon "weg wären".
die, die Kraft nicht mal mehr haben, sich dss Lebem - endgültig - zu nehmen.
die so lebensmüde sind, im wahrsten Sinne, diesen einen, 'letzten Schritt' gehen zu können.

dass ist bitter.
mehr als dass.
dafür fehlen auch mir die Worte.
wie nennt man das?
es fehlt hierfür eine Bezeichnung, oder nicht?

suizidal, aber zu lebensmüde, zu orientierungslos, kraftlos, einen Weg zu suchen und zu finden und umzusetzen...
zu feige.
oder noch immer, wenn auch sehr wenig, Lebensmut vorhanden, irgendwo, tief in mir drin?

...

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