Sonntag, 18. Juni 2017

was ich glaube






"was glaubst Du?" das Thema der Woche, des ARD. die Werbung sehe ich mehrmals täglich. [ja, ich gucke viel zu viel TV. liegt aber einzig daran, dass mir unwohl wird, wenn die 'Hintergrundgeräusche' fehlen...anderes Thema!]

was glaube ich also? im Grunde genau mein Thema. ständig. und immer. manchmal, denke ich, kommt es mir abhanden, mein Glaube. ich bin Christin. das kann ich sagen. leider noch immer keine getaufte - und damit meine ich speziell die Erwachsenen-Taufe, die meier meinung nach einzig richtige, Glaubenstaufe - und nicht die, in Kindertagen aufgezwungene, Taufe, die Eltern ihren Kindern mehr oder weniger wohlwollend mit auf den Weg geben... es hat sich leider nie ergeben; ich habe bis heute, leider keine Gemeinde gefunden, in der ich mich wohl und aufgehoben fühle und mit/unter der ich meinen/unseren Glauben leben kann.

Glaube, ist ein Wort, das wir häufig benutzen. manchmal aber, verkomplizieren wir seine Bedeutung aber. Glaube heißt einfach nur, "Überzeugung", oder "absolutes Vertrauen". in diesem Begriff, schwingt auch etwas von 'Treue' und 'Hingabe' mit. Glaube ist kein riesiges, kompliziertes Konzept, über das wir uns, den Kopf zerbrechen sollten. echter Glaube, an Gott, bekennt einfach nur, dass die Botschaft von Jesu Tod und dessen Auferstehung, wahr ist. Glaube geschieht, wenn wir sagen: "es ist für mich, nicht nur überzeugend, sondern, ich würde sogar mein Leben dafür riskieren." 

die "Amplified-Bibel" sagt, dass die kompromisslos Gerechten, durch den Glauben und die Treue, leben werden. man könnte die "kompromisslos Gerechten", auch als diejenigen bezeichnen, die durch Jesu Tod, am Kreuz 'gerecht gemacht' worden sind. sie sind durch den Glauben, gerecht gemacht und Gott behandelt sie, wie geliebte Kinder.

meine persönliche Meinung und Überzeugung, ist es jedenm einzelnen selbst überlassen, wie wo wann und warum er seinen Glauben lebt. der eine glaubt an Gott, der nächste an Allah, wieder ein anderer an Buddha usw. manch einer, eben 'nur' an sich selbst, oder die Wissenschaft. seltsamerweise, bin auch ich, ein Mensch von Fakten, nachweisbaren Belegen. ich glaube nur was ich sehe, usw.! andererseits aber eben  a u c h  an Gott, an seinen Sohn Jesus Christus, der für uns und unsere Sünden, am Kreuz gestorben ist. vor über zweitausend Jahren.

ja, das geht. Ich bin viel zu oft getäuscht, verraten, verletzt und ja auch missbraucht worden, auf jede nur denkbare Weise. physisch und psychisch. ich kann so gutgläubig und naiv nicht mehr, durch die Welt laufen und in jedem sofort nur das Gute sehen. leider. so war ich. so möchte ich mit Gottes Hilfe auch wieder sein können. aber solche Verletzungen sitzen tief. lassen einen zweifeln uns hadern, am Leben. an den Menschen. das wird vielleicht ein Leben lang lang, aber ich 》glaube《 eines Tages wieder vergessen und vergeben zu können. und all den schlechten Menschen, die grausame Dinge tun, zu wünschen, mit seiner Hilfe, (wieder) auf den richtigen Weg zu kommen. dass sie einsehen, dass sie furchtbares tun, sich furchtbar verhalten und ihren Weg vom Teufel bestimmem lassen. 

und, ja, auch ich muss gerad immer wieder innehalten während ich dass hier, so selbstverständlich in die Tasten haue, weil ich tatsächlich glaube, von Herzen, mir allem was ich bin und mich ausmacht - selbst wenn ich es, gerade gar nicht sehen und fühlen kann, was und wer ich bin, aufgrund der Depressionen und Traumata, in meinem Lebenslauf - und, ich tue mich aufgrund der gemachten Erfahrungen schwer damit, andere Menschen, in mein Leben zu lassen, Ihnen zu vertrauen und, eben das Gute in Ihnen sehen zu können... es ist verdammt schwer.

genau dass, denke ich, ist jetzt meine scjwrrste Herausforderung meines bisherigen Lebens! 

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